"Keep on groovin" hieß das Motto der Revue in der Willicher Gesamtschule - und Janina Prager, Wanda Taeter,
Darina Wuttke und Julia Schiffer zeigten bei ihrem Auftritt, wie‘s geht.
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Hundert Schulkinder in einer Halle könnten einen ganz schönen Krach machen - im Fall der Robert-Schuman-Gesamtschule machten sie aber in der Aula einen hervorragenden Eindruck - bei einer Revue.
Von Nadja Joppen (Aus RP, 17.03.2005):
Willich - Zwei Mal war die Aula so gut wie ausverkauft, und die Zuschauer sahen ein buntes Programm, das die Schüler seit September 2004 unter Leitung dreier Lehrer einstudiert hatten. "Das ist voll toll" - Darina Wuttke aus der 9c war schon vor dem Beginn der Revue "Keep on groovin“ völlig begeistert. Ihre Mitdarstellerin Sonja war zwar zum vierten Mal bei einer Aufführung in der Schule dabei, "aber ich bin trotzdem ziemlich nervös."
Publikum begeistert
Die Organisatoren und Darsteller hatten sich viel einfallen lassen und trafen so ziemlich jeden künstlerischen Geschmack im Publikum:
Von der Cover-Version "Zu spät" zum Auftakt über ein Maskenspiel. Bauchtanz oder den berühmten Chor aus "Sister Act" - I will follow him“. Wenn es passte, klatschte das Publikum begeistert mit, aber wenn Konzentration gefordert war, wurde es mucksmäuschenstill.
Dabei war es gar nicht so einfach gewesen, auf die Bühne in der Gesamtschule zu kommen, erzählte Lehrerin Ulrike Brasseler "Es gab ein Casting, und vor allem beim Tanzen mussten wir genau gucken, weil viele mitmachen wollten." Heraus kamen Auftritte von Svetlana Hoffmann (12. Klasse) als Bauchtänzerin, die schon während der Aufführung viel anerkennenden Beifall erhielt, dazu ein lateinamerikanischer Tanz mit Dennis Harsch und Partnerin Maria Osokina und das Video-Clip-Dancing zu Songs wie "Dirty" von Christina Aguilera. Tief beeindruckt war das Publikum aber von dem gemeinsamen Auftritt von Toni Ulrich (Klavier) und Darina Ratz (Gesang) aus der zehnten Klasse. Sie brachten den Pop-Klassiker "Sorry seems to be the hardest word" schon fast professionell auf die Bühne. Und wer hätte eigentlich gedacht, dass Wasser und Chemikalien aus dem Chemie-Unterricht als Stoff für eine Revue geeignet sind? Das bewies eine Schülergruppe aus vier achten Klassen. Definitiv gelungen spielten sich aber die beiden „Conferenciers“, Enkelin und Oma (Anna Mroß und Özlem Öztürk), mit ihren kurzen Dialogen und dem Fast-Standard-Spruch „Boa, Oma..." in die Herzen der Zuschauer. Und ein musikalisches Highlight war gleichfalls die Lehrerband, die mit einem Kurzkonzert zum Schluss überraschte.
Als Kernziel der dritten Revue "Keep on Groovin" nannte Ulrike Brasseler die Vielfalt: „Da kann man alle Sachen reinbringen." Wichtig war ihr auch, dass viele Gruppen altersgemischt waren, von Klasse fünf bis hin zu ehemaligen Schülern, die mitmachten. So bekämen die Schüler Kontakt untereinander.
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